Kleiner Einzelhändler
Die Einreisekontrolle ist ein entscheidender Faktor für einen reibungslosen Ablauf vom Check-in bis zum Gate. Ein planbarer und gut organisierter Grenzkontrollprozess sichert die Wartezeiten der Passagiere, reduziert Staus im weiteren Verlauf und trägt zu einem effizienteren Flugbetrieb bei. Die Herausforderung liegt jedoch nicht allein in der Hardware oder dem Personal, sondern in der Variabilität: plötzliche Anstiege des Passagieraufkommens, ungleichmäßige Auslastung der Kontrollspuren, schwankende Leistung der E-Gates und Warteschlangen, die sich bei hoher Auslastung anders verhalten.
FootfallCam Das System bietet eine einheitliche, speziell für Einwanderungsteams entwickelte Übersicht über alle Abläufe. Jede Warteschlange, jeder Schalter und jedes E-Gate wird minutengenau erfasst, um Durchflussraten, Bearbeitungszeiten und Stabilität im gesamten Bereich transparent zu machen. Konzipiert für Umgebungen mit hohem Passagieraufkommen, lässt sich das System nahtlos in bestehende Infrastrukturen integrieren und liefert klare Echtzeit-Transparenz, die Personalentscheidungen, das Management von Spitzenzeiten und die Einhaltung von Service-Level-Agreements (SLAs) unterstützt. Dies gewährleistet ein zuverlässigeres, einheitlicheres und transparenteres Einreiseerlebnis für alle Passagiere.
Die Teams der Einwanderungsbehörden benötigen vor allem eines: einen aktuellen, einheitlichen Überblick über alle relevanten Betriebsabläufe. Dieses Dashboard bündelt Warteschlangenlänge, Wartezeiten gemäß P95-Richtlinien, Durchsatz am E-Gate, Auslastung der manuellen Schalter und Überlaufwarnungen in einer einzigen Echtzeitansicht. Jedes Widget ist darauf ausgelegt, schnelle und fundierte Entscheidungen zu ermöglichen, insbesondere in Spitzenzeiten.
Bietet eine Echtzeitansicht aller Grenzübergänge und zeigt aktuelle Warteschlangenlängen, geschätzte Wartezeiten, Fahrspurauslastung und wichtige Warnmeldungen an. Es versetzt die Einsatzteams in die Lage, umgehend auf zunehmende Engpässe oder Systemprobleme zu reagieren und so einen reibungslosen und kontinuierlichen Ablauf der Einreise sowie gegebenenfalls ein rechtzeitiges Eingreifen zu gewährleisten.
Erfasst die Leistung jeder genutzten Einreisespur – Spurbelegung, Durchsatz, Wartezeit gemäß P95-Regel und spurspezifische Verzögerungen. Hilft bei der dynamischen Zuweisung von Spuren, um die Auslastung auszugleichen, Wartezeiten zu reduzieren und die Spurennutzung zu optimieren.
Das System überwacht den Durchsatz an manuellen Schaltern und elektronischen Kontrollstellen, einschließlich der pro Stunde abgefertigten Reisenden, der Leerlaufzeiten an den Spuren und der sich entwickelnden Rückstände. Es liefert ein klares Maß für die Effizienz des Personals und die Gesamtleistung des Service und hilft so, Engpässe zu identifizieren und Entscheidungen über die optimale Öffnung oder Schließung verschiedener Spurentypen zu treffen.
Die Wartezeit P95 spiegelt die Erfahrung der langsamsten 5 % der Passagiere wider – jener Gruppe, die am stärksten von Verspätungen, Serviceschwankungen und verpassten Reisepuffern betroffen ist. Als zentraler KPI für die Leistung der Einreisekontrolle wird sie minütlich anhand von Echtzeit-Sensordaten aktualisiert. Alle anderen Kennzahlen dienen dazu, diesen Wert zu erklären, zu stabilisieren und zu verbessern.
Zeigt Durchflussspitzen, Stabilität und Muster von Warteschlangenüberläufen auf.
Bewertet das betriebliche Gleichgewicht zwischen den Spuren und quantifiziert Bearbeitungslücken.
Zeigt die Effizienz der Zähler und identifiziert inkonsistente Vorgehensweisen.
Prognostiziert Warteschlangenüberschreitungen, bevor sie auftreten, konzipiert für APOC und Echtzeit-Ressourcenplanung.
Prognostiziert die Passagierauslastung anhand des Flugplanmixes und der beobachteten Passagieraufkommen.
Kleine Flughäfen
Schon ab
Ca. 150 - 400 m2
Mittelgroße Flughäfen
Schon ab
Ca. 400–1,200 m2
Große internationale Flughäfen
Schon ab
Ca. 1,500-4,000m2 (oder höher)
Fallstudie 1
An einem internationalen Flughafen mit drei täglichen Ankunftszeiten kam es bei der Einreisekontrolle zu stark schwankenden Warteschlangen. Trotz ausreichendem Personal führte die ungleichmäßige Verteilung der Passagiere auf die Schalter zu plötzlichen Spitzenwerten.
Die Aufsichtskräfte konnten erst reagieren, nachdem sich bereits eine Warteschlange gebildet hatte, und waren dabei auf manuelle Beobachtung und Funkkommunikation angewiesen. Dies führte zu uneinheitlichen Wartezeiten auf der P95 und zu Unzufriedenheit der Fahrgäste während der morgendlichen Hauptverkehrszeit.
Die operativen Teams erhielten eine praxisnahe, evidenzbasierte Methode, um Warteschlangenbildung zu verhindern, anstatt erst nach einem Ausfall reagieren zu müssen.
Fallstudie 2
Ein mittelgroßer asiatischer Flughafen besetzte die Einreiseschalter den ganzen Tag über gleichmäßig, sogar während der verkehrsarmen Mitternachtsstunden.
Die tatsächliche Nachfrage nach Abfertigungskapazitäten nach 23:00 Uhr war deutlich geringer als geplant. Der Flughafen wollte die Kosten senken, ohne lange Wartezeiten zu riskieren.
Die operativen Teams erhielten eine praxisnahe, evidenzbasierte Methode, um Warteschlangenbildung zu verhindern, anstatt erst nach einem Ausfall reagieren zu müssen.
Fallstudie 3
An einem europäischen Flughafen kam es trotz vieler geöffneter Schalter zu schwankenden Warteschlangen. Die Betreiber vermuteten, dass dies auf die unterschiedliche Anzahl an Flugankünften zurückzuführen sei.
Fahrgastbefragungen zeigten die Frustration über die langsamen Abfertigungszeiten, doch das Personal konnte die genaue Ursache nicht ermitteln. Die Warteschlangenlänge war zwar überschaubar, die Abfertigung innerhalb der Schlange jedoch unregelmäßig.
Die Einsatzteams haben einen strukturellen Engpass behoben, der bei manueller Beobachtung nicht erkennbar war.
Die Gepäckausgabe ist die letzte Phase der Reise, in der Verspätungen und Engpässe den letzten Eindruck vom Flughafen maßgeblich prägen. Probleme wie verspätete Gepäckausgabe, überfüllte Gepäckbänder oder betriebliche Verzögerungen können die Zufriedenheit der Passagiere schnell mindern und den Ablauf in Richtung Zollkontrolle und Ausgang beeinträchtigen.
FootfallCam Die Gepäckausgabe-Analyse bietet einen umfassenden Überblick über alle Vorgänge zwischen dem Einchecken der Flugzeuge und dem Verlassen der Halle durch die Passagiere. Mithilfe von Pro1/Pro2-Geräten und Centroid-Analysen misst das System die Effizienz der Gepäckausgabe, die Wartezeiten der Passagiere, die Auslastung der Bereiche und die Personaleffizienz. Die Betreiber erhalten in Echtzeit Einblick in die Auslastung der Gepäckausgabe, erkennen Engpässe und Phasen mit wenig Betrieb und können frühzeitig eingreifen, sobald Probleme auftreten. Das Ergebnis: eine reibungslosere Gepäckausgabe, kürzere Wartezeiten, optimierter Personaleinsatz und ein durchweg positives Reiseerlebnis.
Managementübersicht: Leistungsübersicht der Gepäckausgabe auf höchster Ebene, die die Einhaltung der Service-Level-Agreements (SLAs) für das erste/letzte Gepäckstück, die Wartezeit der Passagiere und den Zustand des Terminals anzeigt, sodass Führungskräfte auf einen Blick erkennen können, ob der Betrieb planmäßig verläuft.
Live-Betrieb: Echtzeit-Status der einzelnen Förderbänder, des Gedränges und des Gepäckflusses mit Warnmeldungen und kurzen Empfehlungen, damit das Dienstpersonal bei ankommenden Wellen sofort handeln kann.
Betriebsüberprüfung: Flugweise Zeitabläufe für Flugzeuge, Gepäckstücke und Passagiere, wobei die Hauptursachen von Verspätungen hervorgehoben werden, damit die Vorgesetzten Gepäckprobleme von der frühen Ankunft von Passagieren, Gerätefehlern oder Personalmangel unterscheiden können.
Personalplanung: Sieben-Tage-Prognose der Auslastung im Vergleich zum eingeteilten Personal, Identifizierung von Unter- und Überbesetzungsphasen zur Unterstützung einer evidenzbasierten Personalplanung für die Gepäckausgabe.
Die Kennzahl P95 misst die Zeit vom Betreten der Gepäckausgabehalle bis zum Verlassen mit dem Gepäck. Sie bildet das gesamte Passagiererlebnis ab und erfasst Verzögerungen wie verspätete Aktivierung der Gepäckbänder, langsames Entladen oder Wartezeiten für übergroßes Gepäck. P95 hebt extreme Verspätungen hervor und zeigt Ereignisse an, die über die durchschnittlichen Zeiten hinausgehen. Damit ist sie die passagierorientierteste Kennzahl für die Flughafenleistung.
Zeit vom Parken des Flugzeugs bis zum ersten Gepäckstück auf dem Gepäckband, Messung der SLA-Konformität und Wartezeit.
Zeit vom Parken des Flugzeugs bis zur Auslieferung des letzten Gepäckstücks, wobei die gesamte Entladeeffizienz erfasst wird.
95 % der Wartezeit der Passagiere am Förderband, was auf die Kundenzufriedenheit hinweist.
Anzahl der pro Minute auf dem Förderband ankommenden Gepäckstücke, wodurch Verlangsamungen oder mögliche Staus aufgezeigt werden.
Gesamtdauer, in der das Band inaktiv ist, Überwachung der Zuverlässigkeit und des Betriebszustands der Überwachungsausrüstung.
Prozentsatz der Zeit, in der der Förderbandbereich überlastet ist; dies trägt zur Kontrolle von Staus und zur Verbesserung des Verkehrsflusses bei.
Schon ab
Ca. 300–600 m² (oder mehr)
Fallstudie 1
Großer europäischer Drehkreuzflughafen (35 Mio. Passagiere/Jahr) sieht sich wiederholt mit Beschwerden über lange Wartezeiten an zwei Gepäckbändern bei abendlichen Großraumflugzeugankünften konfrontiert.
Am Flughafen kam es wiederholt zu Beschwerden über lange Wartezeiten an zwei Gepäckbändern bei abendlichen Ankünften von Großraumflugzeugen. Die Bodenabfertigung versicherte jedoch, dass die Gepäckausgabe pünktlich erfolgte.
Das Dashboard „Operational Review“ zeigte, dass die Passagiere die Halle 6–9 Minuten früher erreichten als im Modell vorgesehen, da die Wege kurz waren und die Einreisekontrolle reibungslos verlief.
Klare operative Transparenz und schnelle Beilegung von Streitigkeiten, die die eigentlichen Ursachen haben.
Fallstudie 2
Mittelgroßer Flughafen in Südostasien (18 Mio. Passagiere/Jahr) mit traditionell konservativer Personalausstattung in den Gepäckausgabehallen.
Historisch gesehen war die Personalausstattung der Gepäckausgabehallen am Flughafen eher zurückhaltend, was zu hohen Personalkosten während der ruhigen Mittagszeiten führte.
Die Heatmap des Personalplaners zeigte wiederholt überbesetzte Zeitfenster (Index > 1.20) von 11:00 bis 14:00 Uhr an allen Terminals.
Messbare Kosteneinsparungen ohne Beeinträchtigung des Passagiererlebnisses.
Fallstudie 3
Ein bedeutendes Drehkreuz im Nahen Osten (40 Millionen Passagiere pro Jahr) stellte wiederkehrende Verstöße gegen die Service-Level-Agreements (SLAs) für das erste Gepäckstück bei bestimmten Fluggesellschaften fest.
Die Fluggesellschaften gaben normale Entladezeiten an, doch die Auslieferung des ersten Gepäckstücks verspätete sich regelmäßig um 5–7 Minuten, und das Personal konnte die Ursache nicht visuell feststellen.
Das System erkannte kurze, wiederholte Bandstillstände (jeweils 20–40 Sekunden), die durch ein verschlissenes Motorbauteil verursacht wurden. Diese Stillstände waren zu kurz, um vom Personal visuell bemerkt zu werden.
Geräteprobleme traten schnell zutage, wodurch wiederkehrende SLA-Ausfälle verhindert wurden.
Die Check-in-Hallen an Flughäfen zählen zu den komplexesten und dynamischsten Bereichen im Terminal. Große, unstrukturierte Flächen, offene Raumkonzepte, hohe Passagierzahlen und sich ständig verändernde Warteschlangen machen es herkömmlichen Warteschlangensystemen nahezu unmöglich, verlässliche Erkenntnisse zu liefern. Flughäfen können nur das managen, was sie messen können.
FootfallCam Das System bietet präzise Echtzeit-Einblicke in Warteschlangenbildung, Wartezeiten, Schalterleistung und SLA-Einhaltung. Durch die Bereitstellung von Messwerten anstelle von Schätzungen ermöglicht es Flughäfen, Servicelevels aufrechtzuerhalten, die Schalterbelegung zu optimieren, Engpässe zu identifizieren und operative Entscheidungen faktenbasiert zu treffen. Dies bringt Präzision und Kontrolle in einen Bereich, in dem herkömmliche Tools regelmäßig versagen.
Optimiert für Echtzeitüberwachung (Aktualisierung alle 3-5 Sekunden).
Diese Sichtweise ist auf die Rolle des Bodenpersonals ausgerichtet, das für das sofortige Eingreifen und den schnellen Einsatz von Gegenmaßnahmen verantwortlich ist.
Entwickelt für die Überwachung und Steuerung der gesamten Halle (Aktualisierung alle 30-60 Sekunden).
Dieses Dashboard fungiert als operative „Blackbox“ für die Check-in-Halle und ermöglicht eine einheitliche Leistungssteuerung.
Ein strukturierter, neutraler Bericht mit folgender Zusammenfassung:
Entwickelt zur Unterstützung eines konstruktiven Austauschs zwischen Flughafenbetreiber, Bodenabfertigungsunternehmen und Fluggesellschaft.
Bietet einen umfassenden Airline-Testbericht:
Diese Ebene dient der Infrastrukturplanung, der Vertragsprüfung und der Sicherstellung des Betriebs.
Diese Kennzahl quantifiziert die Gesamtzeit vom Eintritt eines Passagiers in die Check-in-Warteschlange bis zum Abschluss der Abfertigung am Schalter. Sie integriert die Fortschrittsrate der Warteschlange, die Serviceleistung pro Schalter, die Schalterverfügbarkeit, die Veränderung der Warteschlangengeometrie und die Personaleinsatzplanung. Durch die Korrelation der Passagierankunftskurven mit dem tatsächlichen Abfertigungsdurchsatz deckt sie Kapazitätsengpässe, Mikrostillstände, Ungleichgewichte in den Schalterspuren und eine Unterauslastung der Schalter auf. Die Kennzahl dient als zentraler Indikator für die Prognose von Engpässen, die Überprüfung der Einhaltung von Service-Level-Agreements (SLAs) und die Erkennung systembedingter Ineffizienzen über verschiedene Fluggesellschaften, Schaltergruppen und Zeiträume hinweg. Sie bietet einen einheitlichen, technischen Referenzpunkt zur Diagnose, ob die Check-in-Halle innerhalb der geplanten Betriebskapazität arbeitet.
Misst die Anzahl der Passagiere, die sich zu jedem Zeitpunkt in der Warteschlange jeder Fluggesellschaft befinden.
Prognostiziert die Wartezeit der Passagiere auf Basis von Echtzeit-Vorhersagen.
Zeigt an, wie viele Schalter pro Fluggesellschaft besetzt sind und Passagiere abfertigen.
Zur Leistungsvergleichsmessung wird die Anzahl der pro Schalter und Stunde abgefertigten Passagiere erfasst.
Erfasst, wie viele Passagiere pro Minute den Check-in-Bereich betreten.
Vergleicht die Servicekapazität mit der eingehenden Nachfrage, um Ungleichgewichte zu identifizieren.
Kleine Flughäfen
Schon ab
Ca. 150 - 400 m2
Mittelgroße Flughäfen
Schon ab
Ca. 400–1,200 m2
Große internationale Flughäfen
Schon ab
Ca. 1,500-4,000m2 (oder höher)
Fallstudie 1
Flughäfen mit zentralisierten Betriebszentralen verlassen sich auf die Sicherheitsvorkehrungen, um frühzeitig gewarnt zu werden. Allerdings griff das Kontrollteam oft erst ein, nachdem eine Warteschlange die Service-Level-Vereinbarung (SLA) überschritten hatte. Dies schränkte die Möglichkeiten der Betriebszentrale ein, Passagierströme neu zu verteilen oder sich mit den Fluggesellschaften abzustimmen.
Die monatlichen Leistungsbeurteilungen wurden strukturierter:
Fallstudie 2
Das obere Management erhielt eine allgemeine SLA-Kennzahl („Prozentsatz der innerhalb von 10 Minuten bearbeiteten Fälle“), doch die eigentlichen Ursachen blieben unklar. Einige Verstöße schienen unvermeidbar, andere wirkten auf betriebliche Abläufe zurückzuführen. Ohne detaillierte Zuordnung der Ursachen ließen sich Verbesserungsmaßnahmen nur schwer gezielt einsetzen.
Die monatlichen Leistungsbeurteilungen wurden strukturierter:
Dies führte zu weniger Eskalationen, klareren Planungsgesprächen und einem stabileren Umfeld an den Kontrollpunkten.
Die Sicherheitskontrolle ist ein obligatorischer Schritt bei der Abreise und unterliegt nationalen Luftfahrtbestimmungen sowie internationalen Standards. Flughäfen müssen zwei gegenläufige Prioritäten in Einklang bringen: die strikte Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen und die Aufrechterhaltung eines reibungslosen Passagierflusses, um übermäßige Warteschlangen, verpasste Anschlussflüge und Betriebsstörungen zu vermeiden.
FootfallCam Das System bietet Flughäfen eine Mess- und Überwachungsebene für die Sicherheitskontrolle und ermöglicht Betreibern und Auftragnehmern fundierte und zeitnahe Entscheidungen auf Basis objektiver Daten. Es ändert die Sicherheitsprotokolle nicht, sondern bietet vollständige Transparenz über Durchsatz, Spurleistung, Nachfragemuster, Personaleinsatz und Servicequalität. So können sowohl der Flughafen als auch der beauftragte Sicherheitsdienstleister die Kontinuität gewährleisten und ihre Serviceverpflichtungen erfüllen.
Jede Fahrspur wird einzeln vermessen, um betriebliche Merkmale hervorzuheben:
Fördern Sie ein besseres Verständnis der betrieblichen Einschränkungen, damit Vorgesetzte schnell reagieren und Ressourcen effektiv zuweisen können.
Die Aufsichtspersonen können die aktuellen Bedingungen an jedem Kontrollpunkt einsehen und bevorstehende Spitzenzeiten vorhersehen. Das System bietet folgende Möglichkeiten:
Dies ermöglicht schnellere Entscheidungen in Stoßzeiten und unterstützt einen reibungslosen Passagierfluss durch das Terminal.
Umfassende Reporting-Tools fassen die Leistung an den Kontrollpunkten zusammen:
Unterstützung regelmäßiger Betriebsüberprüfungen und langfristiger Planungsgespräche mit Auftragnehmern, Fluggesellschaften und Aufsichtsbehörden.
FootfallCam überwacht die Passagierbewegungen im gesamten Kontrollbereich und liefert Echtzeit- und historische Einblicke für:
Dadurch erhalten die Teams einen einheitlichen Überblick über die Leistung der Kontrollpunkte und können so den ganzen Tag über ein stabiles Serviceniveau aufrechterhalten.
Misst die Anzahl der Passagiere, die zu einem beliebigen Zeitpunkt auf ihre Abfertigung warten.
Erfasst, wie lange Passagiere im Durchschnitt warten, bevor sie den Abfertigungspunkt erreichen.
Zählt alle ankommenden Passagiere, die den Einreise- oder Kontrollbereich betreten.
Misst, wie viele Fahrgäste jede Fahrspur innerhalb eines festgelegten Zeitraums abfertigt.
Erfasst die Zeit, die Passagiere vor der Sicherheitskontrolle mit dem Vorbereiten ihrer Gegenstände verbringen.
Zeigt, wie aktiv die einzelnen Verarbeitungsspuren während des gesamten Betriebs genutzt werden.
Kleine Sicherheitskontrollpunkte
Schon ab
Ca. 100 - 300 m2
Mittelgroße Sicherheitszonen
Schon ab
Ca. 300–1,000 m2
Große internationale Kontrollpunktlösung
Schon ab
Ca. 800-2,500m2 (oder höher)
Fallstudie 1
Ein großes internationales Terminal verzeichnete zwischen 06:30 und 08:00 Uhr wiederkehrende Staus. Der Flughafen war bereits voll ausgelastet mit Sicherheitskontrollen und hatte kaum Spielraum für eine Erweiterung der Kontrollstellen. Die Einsatzkräfte berichteten, dass die Warteschlangen trotz ähnlicher Öffnungszeiten „von Tag zu Tag variierten“.
Fallstudie 2
An einem Flughafen kam es an zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche wiederholt zu Überschreitungen der Service-Level-Vereinbarung (SLA). Der beauftragte Sicherheitsdienstleister führte dies auf unerwartet hohe Passagierzahlen zurück, während die Flughafenplanung Personalengpässe als mitwirkende Faktoren vermutete.
Fallstudie 3
Die Vorgesetzten vermuteten, dass die Alarme der Röntgengeräte zu übermäßigen manuellen Kontrollen führten und den Kontrollpunkt verlangsamten. Die Protokolle des Originalgeräteherstellers korrelierten jedoch nicht eindeutig mit den Warteschlangenmustern.
Die Einzelhandelsflächen am Flughafen sind Teil des Passagierflusses vom Check-in bis zum Gate und bilden kein separates System. Staus, Warteschlangen und Überfüllung in den Einzelhandels- und Gastronomiebereichen wirken sich aus auf:
Diese Lösung bietet Flughafenbetreibern ein Live-Dashboard zur Überwachung von Passagieraufkommen, Staus und Warteschlangen in den Verkaufsbereichen durch einen gezielten und kostenkontrollierten Einsatz. Sie ist darauf ausgelegt, sofortigen operativen Nutzen zu bieten, ohne eine vollständige Terminalabdeckung oder aufwendige Analysen zu erfordern.
Die Lösung Airport Retail Flow & Performance Analytics bietet eine zonenbasierte Mess- und Steuerungsebene mit folgendem Fokus:
Das System funktioniert unabhängig von der Identität der Passagiere und erfordert keine individuelle Nachverfolgung.
Prozentsatz der Passagiere, die bestimmte Verkaufsbereiche betreten und dort stöbern.
Wartezeit der Passagiere an wichtigen betrieblichen Engpässen, gemessen auf Perzentilbasis.
Echtzeit-Auslastungs- und Besucheraufkommensraten in Einzelhandelszonen.
Anzahl der Passanten am Schaufenster im Vergleich zu denen, die das Geschäft betreten.
Verteilung der Passagieraktivität auf die verschiedenen Verkaufsflächen und Produktzonen.
Zeitaufwand für Passagiere, die sich in den Verkehrs- oder Sitzbereichen vor den Geschäften aufhalten.
Schon ab
Typische Abdeckung: Einzelhandelsflächen von 150–600 m² pro Geschäft oder Abschnitt, skalierbar für größere Flächen
Fallstudie 1
An einem großen internationalen Flughafen kam es während der morgendlichen Stoßzeiten immer wieder zu langen Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle. Obwohl die Sicherheitskennzahlen überwacht wurden, meldete das Vertriebsteam im selben Zeitraum unerklärliche Rückgänge im Einzelhandelsgeschäft.
Die Warteschlangen reichten über die ausgewiesenen Wartezonen hinaus und blockierten teilweise den Zugang zur Haupthalle. Die Umsätze im Einzelhandel sanken während der Stoßzeiten trotz gleichbleibender Fahrgastzahlen um mehr als 10 %.
Der Einzelhandel war während der Stoßzeiten wieder zugänglich, und die Einzelhandelsnutzung erreichte wieder das Ausgangsniveau. Der Flughafen führte ein regelmäßiges Überprüfungsverfahren ein, das die Warteschlangenleistung mit dem Einzelhandelszugang verknüpft.
Fallstudie 2
Der Einzelhandelsbereich eines Terminals schnitt trotz vergleichbarer Passagierzahlen und Mieterstruktur durchgehend schlechter ab als vergleichbare Terminals.
Die Passagierstromanalyse ergab, dass ein erheblicher Anteil der Passagiere die Verkaufshalle über einen Abkürzungskorridor umging, der direkt von der Sicherheitskontrolle zu den Gates führte. Die mangelhafte Leistung war eher struktureller als betrieblicher Natur.
Die Einzelhandelsdurchdringung stieg, ohne dass sich die Betriebsabläufe der Mieter änderten. Die Analyse lieferte Anhaltspunkte für eine zukünftige Umgestaltung des Layouts im Zuge der Terminalmodernisierung.
Fallstudie 3
Ein Flughafen meldete unregelmäßige Rückgänge im Einzelhandelsgeschäft, ohne dass dabei eindeutige betriebliche Vorfälle festgestellt wurden.
Die Durchflussanomalien wurden auf vorübergehende Hindernisse zurückgeführt, die durch Reinigungsarbeiten und spontane Instandhaltungsarbeiten in der Nähe von Einkaufsstraßen verursacht wurden.
Ungeplante Engpässe wurden reduziert und der Zugang zum Einzelhandel stabilisiert. Die Betriebsteams führten Anomalieprotokolle als Teil ihrer täglichen Überprüfung.
Boarding-Gates und Wartebereiche gehören zu den sensibelsten Bereichen in einem Flughafenterminal. Sie operieren auf engstem Raum, sind stark zeitabhängig und direkt dem Passagierverhalten, den Boarding-Prozessen der Fluggesellschaften und vorgelagerten Schwankungen ausgesetzt.
Anders als bei Sicherheitskontrollen oder Grenzkontrollen wird ein Gedränge an den Gates selten durch einen einzelnen Fehler verursacht. Es ist in der Regel das Ergebnis eines Zusammenspiels von Timing, Verhalten und Platzmangel. Wird dies nicht gesteuert, führt es zu Warteschlangen, die sich in die Verkehrsbereiche ausbreiten, zu Unannehmlichkeiten für die Passagiere und zu Betriebsstörungen an benachbarten Gates.
FootfallCam bietet objektive, Echtzeit- und historische Einblicke in die tatsächliche Funktionsweise der Boarding-Gates und ermöglicht es Flughafenbetreibern und Fluggesellschaften, den Passagierfluss zu steuern, frühzeitig zu reagieren und wiederkehrende Probleme anzugehen.
Das Live-Dashboard ist für Gate-Personal und Einsatzteams konzipiert. Es bietet folgende Funktionen:
Dadurch können die Teams handeln, bevor es zu einer Eskalation der Überlastung kommt, anstatt erst reagieren zu müssen, wenn es bereits zu einem Überlauf gekommen ist.
Für Aufsichtspersonen, die mehrere Tore oder einen ganzen Pier verwalten, FootfallCam bietet eine konsolidierte operative Übersicht. Dies ermöglicht:
Die Vorgesetzten können ihre Aufmerksamkeit dort konzentrieren, wo sie am dringendsten benötigt wird, und gleichzeitig den allgemeinen Terminalfluss aufrechterhalten.
Während Flugzeugtyp und Gate-Größe in der Regel bei der Planung bekannt sind, weicht das tatsächliche Passagierverhalten oft von den Annahmen ab.
FootfallCam liefert empirische Daten für:
Diese Informationen unterstützen Planungsentscheidungen, ohne die bestehenden Flughafensysteme zu ersetzen.
Misst die Anzahl der Passagiere, die sich aktuell in der Warteschlange für das Boarding befinden.
Passagiere, die pro Minute Boarding-Aktivität durch das Gate abgefertigt wurden.
Gesamtzahl der Passagiere im Wartebereich des Gates.
Längste ununterbrochene Periode mit Warteschlangenüberlauf im letzten Intervall.
Prozentsatz der belegten Sitzplätze im Wartebereich.
Geschätzte Minuten nach dem geplanten Boarding-Abschluss.
Schon ab
Ca. 300–1,000 m2
Fallstudie 1
Während der Abflugspitzen kam es an mehreren Gates zu Warteschlangen, die sich bis in benachbarte Abflughallen erstreckten. Obwohl die Boarding-Prozeduren und die Gate-Zuweisung klar definiert waren, führten geringfügige Verzögerungen beim Boarding-Start oder kurzzeitige Unterbrechungen dazu, dass sich Passagiere außerhalb der vorgesehenen Wartebereiche stauten. Dies blockierte häufig die Verkehrswege und beeinträchtigte benachbarte Gates, was zu betrieblichem Stress und Unzufriedenheit bei den Passagieren führte. Der Flughafen benötigte daher ein System zur frühzeitigen Erkennung von Engpässen, bevor die Warteschlangen ein akzeptables Maß überschritten.
Der Flughafen war in der Lage, die Überlastung proaktiv zu bewältigen, anstatt erst zu reagieren, nachdem der Verkehrsfluss bereits beeinträchtigt war.
Fallstudie 2
An bestimmten Gates kam es immer wieder zu Überfüllung und Unannehmlichkeiten, insbesondere während der Hauptreisezeiten. Obwohl die Flugzeug- und Gate-Zuweisung den Planungsrichtlinien entsprach, führte das Verhalten der Passagiere – wie z. B. zu frühes Erscheinen, Ansammlungen in der Nähe des Gates und verzögerter Boardingbeginn – zu wiederholten Engpässen. Das Operationsteam musste herausfinden, warum es immer wieder an denselben Gates zu Engpässen kam und ob die Ursachen betrieblicher oder verhaltensbedingter Natur waren.
Der Flughafen erhielt objektive Beweise, die gezielte betriebliche Anpassungen anstelle umfassender, disruptiver Veränderungen stützten.
Fallstudie 3
Das Feedback der Passagiere deutete auf Unbehagen und Unzufriedenheit beim Boarding hin, insbesondere an Gates mit begrenzten Sitzplätzen. Obwohl die Warteschlangen größtenteils in den dafür vorgesehenen Bereichen blieben, beeinträchtigten die hohe Dichte an Stehplätzen und die Ansammlung von Passagieren den empfundenen Komfort und führten zu Stress bei den wartenden Passagieren. Der Flughafen wollte eine ruhige und komfortable Warteumgebung beibehalten, ohne die bestehende Gate-Anordnung zu verändern.
Der Flughafen konnte den Passagierkomfort durch betriebliche Anpassungen anstatt durch bauliche Erweiterungen verbessern.
Passagiereinrichtungen wie Toiletten, Gebetsräume und Premium-Lounges sind wesentlich für das gesamte Reiseerlebnis, werden aber selten so transparent verwaltet wie zentrale Abfertigungsbereiche. Diese Bereiche sind kapazitätsbeschränkt, reagieren empfindlich auf kurzfristige Nachfragespitzen und neigen zu lokalen Engpässen, die den Komfort, den Passagierfluss und die Servicewahrnehmung schnell beeinträchtigen können.
Diese Lösung bietet einen strukturierten, messbaren und operativ nachvollziehbaren Ansatz für das Management von Servicebereichen als Teil des gesamten Flughafenbetriebsmodells. Sie ergänzt das bestehende Passagierflussmanagement beim Check-in, der Sicherheitskontrolle und der Grenzkontrolle und erweitert das Situationsbewusstsein auf Bereiche, die üblicherweise reaktiv verwaltet werden.
Jeder Gemeinschaftsbereich wird einzeln vermessen, um die Bedingungen in Echtzeit darzustellen:
Unterstützt die Früherkennung von Komfortbeeinträchtigungen, sodass die Betriebsteams umgehend eingreifen und negative Auswirkungen auf die nachfolgenden Passagiere verhindern können.
Jede Alarmmeldung wird einzeln erfasst, um die operative Reaktion zu dokumentieren:
Unterstützt Verantwortlichkeit und kontinuierliche Verbesserung und ermöglicht es Vorgesetzten, die Disziplin im Umgang mit Vorgesetzten zu beurteilen und Eskalationsverfahren zu optimieren.
Jeder Nutzungsbereich wird im Zeitverlauf analysiert, um das Nachfrageverhalten zu ermitteln:
Unterstützt evidenzbasierte Planungsentscheidungen und ermöglicht es den Teams, Personalplanung, Reinigungszyklen und Zugangsrichtlinien zu optimieren.
Jeder Berichtszeitraum wird zusammengefasst, um die Aufsicht über die Unternehmensführung zu unterstützen:
Unterstützt strukturierte Überprüfungen und die Vorbereitung auf Audits, wodurch das Management in die Lage versetzt wird, Servicestandards und operative Sicherheit aufrechtzuerhalten.
FootfallCamDie Lösung für Passagier-Amenity-Spaces erweitert die operative Transparenz über Kontrollpunkte und Abfertigungszonen hinaus auf Waschräume, Gebetsräume und Premium-Lounges. Sie wandelt traditionell reaktive, komfortorientierte Bereiche in messbare und steuerbare Assets innerhalb des Flughafenbetriebsmodells um.
Durch die Bereitstellung von Echtzeitdaten zu Auslastung, Verweildauer und Überlastungsrisiko ermöglicht die Lösung Flughafenbetreibern, Drucksituationen vorherzusehen, frühzeitig einzugreifen und die Ergebnisse zu dokumentieren. So wird der Komfort der Passagiere geschützt und gleichzeitig die Stabilität des Terminalflusses aufrechterhalten.
Erkennt die Bildung und das Wachstum von Warteschlangen an den Eingängen, bevor es zu einem sichtbaren Rückstau kommt.
Erfasst die Verweildauer der Passagiere, um Engpässe, Warteschlangen oder übermäßiges Verweilen zu erkennen.
Echtzeit-Personenzählung im Vergleich zu komfortbasierten Kapazitätsschwellenwerten für jeden Ausstattungsbereich.
Prozentsatz der Zeit, in der der Raum unter optimalen Komfort- und Servicebedingungen betrieben wird.
Gesamtzahl der Minuten, die innerhalb eines Berichtszeitraums die festgelegten Komfortschwellenwerte überschritten haben.
Erfasst die Zeitspanne vom Überschreiten des Schwellenwerts bis zur ersten operativen Abhilfemaßnahme.
Überwachung des Toiletteneingangs
Schon ab
Ca. 50-150m2 pro Waschraumgruppe
Überwachung des Gebetsraums
Schon ab
Ca. 150-600m2
Premium-Lounge-Überwachung
Schon ab
Ca. 300-1,000m2
Fallstudie 1
FlughafenprofilZentraleuropa · Drehkreuz eines Netzwerk-Carriers · ~38 Millionen Passagiere pro Jahr
Die Passagierzufriedenheitswerte sanken je nach Fluggesellschaft und Zeitraum ungleichmäßig, ohne dass ein klarer Zusammenhang mit der Sicherheits- oder Grenzkontrollleistung erkennbar war. Das Management vermutete, dass Randbereiche zu dem Problem beitrugen, konnte dafür aber keine objektiven Beweise vorlegen.
Die Analysen der Servicebereiche wurden mit Flugplänen und der Terminalauslastung korreliert. Der Flughafen stellte fest, dass bestimmte Flugzeiten vorübergehende Engpässe in Gebetsräumen und angrenzenden Toiletten verursachten, was bestimmte Passagiergruppen unverhältnismäßig stark beeinträchtigte. Verweildauer und Warteschlangen wurden zusammen mit Beschwerdedaten analysiert.
Es wurden gezielte Maßnahmen zur Schadensbegrenzung eingeführt, darunter temporäre Zugangskontrollen und an die Flugpläne angepasste Reinigungszyklen. Nachfolgende Umfragen zeigten eine höhere Zufriedenheit der betroffenen Passagiergruppen. Der Flughafen gewann ein besseres Verständnis dafür, wie die Servicebereiche die Gesamtwahrnehmung über die primären Abfertigungskontrollpunkte hinaus beeinflussen.
Fallstudie 2
FlughafenprofilSüdeuropa · Internationaler Flughafen mit hohem Freizeitaufkommen · ca. 28 Millionen Passagiere pro Jahr
Der Flughafen unterlag deutlichen saisonalen Schwankungen, bedingt durch Urlaubsreisen und Charterflüge. In den Sommerwochen kam es kurzzeitig zu starker Überlastung der Toiletten und Gebetsräume, während der restliche Tag reibungslos verlief. In der Vergangenheit reagierte der Flughafen darauf mit einer Aufstockung des Personals und einer verstärkten Reinigung über ganze Schichten hinweg, was zu höheren Betriebskosten und einer ineffizienten Ressourcennutzung führte.
Mithilfe von Analysen der Aufenthaltsbereiche wurde dauerhafter Druck von kurzzeitigen Spitzenwerten unterschieden. Belegungsdauer und Verweildauer wurden über mehrere Jahreszeiten hinweg analysiert, um wiederkehrende Risikoperioden zu identifizieren. Schwellenwertbasierte Warnmeldungen wurden nur für Zeiträume konfiguriert, in denen die Auslastung die definierten Komfortgrenzen überschritt. Personaleinsatz und Reinigungspläne wurden anschließend so angepasst, dass sie sich auf diese Zeiträume konzentrierten, anstatt eine ganztägige Abdeckung zu gewährleisten.
Der Flughafen erreichte in Spitzenzeiten eine höhere Einhaltung der Komfortstandards und reduzierte gleichzeitig den Personalaufwand außerhalb risikoreicher Zeiträume. Saisonale Kostensteigerungen wurden eingedämmt, ohne das Reiseerlebnis der Passagiere zu beeinträchtigen. Das Management gewann die Gewissheit, dass operative Entscheidungen auf Fakten und nicht auf Vorsichtsmaßnahmen basierten, was eine diszipliniertere Saisonplanung im Jahresvergleich ermöglichte.
Fallstudie 3
FlughafenprofilWesteuropa · Regulierter internationaler Flughafen · ca. 26 Millionen Passagiere pro Jahr
Der Flughafen geriet aufgrund seiner Servicequalitätszusagen zunehmend unter Druck von Aufsichtsbehörden und Airline-Partnern. Während die Kernprozesse gut dokumentiert waren, fehlten für die Servicebereiche formale Leistungsnachweise. Die Audits stützten sich daher weitgehend auf manuelle Inspektionen und Berichte nach Ereignissen.
Die Leistungskennzahlen (KPIs) für die Servicequalität wurden formalisiert, darunter Komfortstandards, Reaktionszeiten und Dauer von Überlastungen. Dashboards wurden so konfiguriert, dass sie regelmäßig zusammenfassende Berichte für Audits und Serviceüberprüfungen erstellen. Vorfallsregister liefern nachvollziehbare Belege für die ergriffenen Maßnahmen und deren Ergebnisse.
Der Flughafen verbesserte seine Auditbereitschaft und reduzierte den Aufwand für die Unterstützung von Compliance-Prüfungen. Die Bewertung der Serviceleistungen wurde in die routinemäßige Berichterstattung integriert, was die Transparenz gegenüber den Stakeholdern erhöhte. Der datenbasierte Ansatz verringerte die Abhängigkeit von manuellen Inspektionen und subjektiven Bewertungen.
Fallstudie 4
FlughafenprofilNordeuropa · Wachsendes internationales Drehkreuz · ~30 Millionen Passagiere pro Jahr
Der Flughafen bereitete die Eröffnung eines neuen Terminals vor und betrieb gleichzeitig den laufenden Betrieb in den bestehenden Einrichtungen. Die Planungsannahmen für Toiletten, Gebetsräume und Premium-Lounges basierten auf Entwurfsmodellen und nicht auf beobachtetem Passagierverhalten. Das Management benötigte Nachweise, um die Kapazitätsplanung und die Betriebsbereitschaft zu bestätigen.
Die Nutzungsdaten der Serviceeinrichtungen bestehender Terminals wurden analysiert, um realistische Nutzungsmuster zu ermitteln. Spitzenzeiten, Häufigkeit von Überlastungen und Erholungszeiten wurden jahreszeitlich betrachtet untersucht. Diese Erkenntnisse dienten dazu, Personalmodelle, Reinigungspläne und Zugangsrichtlinien für das neue Terminal vor dessen Eröffnung zu optimieren.
Das Terminal konnte mit weniger Nachjustierungen als bei früheren Erweiterungen in Betrieb genommen werden. In den ersten Betriebswochen zeigte sich, dass die Servicebereiche trotz höher als erwarteter Passagierzahlen im Komfortbereich lagen. Der Flughafen reduzierte den Bedarf an reaktiven betrieblichen Änderungen und gewann Vertrauen in die zukünftige Infrastrukturplanung.